Über das Museum

Museum building

Diözesan Museum

Das Diözesan Museum war im Juni 1993 als das erste seiner Art in die Tschechische Republik gegründet. Bis zum 1999 hatte das Museum den Sitz im Augustinen Kloster auf Alt Brünn. Zwischen 1999–2006 war die Aktivität des Museums untergebracht, danach hat neues Raum im Haus auf Petrov 1 gefunden. Dort war im 2007 neue Dauerausstellung Vita Christi – das Leben Christi geöffnet. Der Mitautor der Exposition war erster Direktor des Museums Dr. Karel Rechlík.

Dauerausstellung Vita Christi – Das Leben Christi

Die Ausstellung widmet dem Leben von Jesus Christi. Die Exponate stellen die gotische und barocke Bildern, Plastiken und Statuen, die aus Kirchen und Pfarren der Brünner Diözese stammen vor. Ein bedeutend Objekt auf der Ausstellung ist heutzutage das Bild von Madonna aus Eichhorn aus vierziger Jahre des 14. Jahrhunderts.

Ausstellungen

Seit der Wiedereröffnung des Museums nach 2006 fanden bereits einige große Ausstellungen statt, die in der attraktiven Umgebung der Krypta von der Kathedrale St. Peter und Paul in Brünn installiert wurden.

Madonna aus Veveří (Eichhorn)

Diese Gemälde datiert aus vierziger Jahre des 14. Jahrhunderts. Auch der Autor ist unbekannt (die Spezialisten schreiben diese Gemälde dem Meister von Hohenfurthaltar zu). Dieser Meister war tätig auf dem königlichen Hof in Prag zwischen Jahre 1340 und 1360. Wir kennen leider nicht den Besteller dieses Werkes, vielleicht war es der Kaiser Karl IV. oder sein Bruder Johann Heinrich, der mährische Markgraf.

Dieses Madonnenbild geht von den italienisch-byzantinischen Vorbildern aus, aber der Autor kannte sehr gut die ehemalige französische Malerei. Die Hauptkrone präsentiert Jungfrau Maria als Königin des Himmelreiches; das Diadem symbolisiert Maria Virginität – Maria als die Verlobte der Kirche.

Auch die Farben der Kleidung Marias haben ihren Sinn: das Rot ist ein Abzeichen der Kraft, Rot war in Mittelalter die Farbe der königlichen Majestät; das Blau – die Farbe von Himmel; die weiße Farbe symbolisiert die Virginität (Jungfrauschaft) von Maria, ihre Unschuld. Das Gold auf dem Hintergrund stellt das Himmel und die Ewigkeit vor.

In der Hand hält er einen Vogel – einen Stieglitz. Der Stieglitz im 14. Jahrhundert präsentiert tiefe und intime Beziehung zwischen zwei Personen. Auch nach einer mittelalterlichen Legende pickte einen Dorn aus Jesusdornkrone auf und Jesusblut bespritzte seinen Kopf – darum ist sein Kopf rot, selbstverständlich nach dieser Legende. Der Stieglitz ist ein Vorbild des Jesusleidens.

Zpět

Madona z Veveří

Otevírací doba
Pondělí – Sobota:
10-17 hod.

Vstupné
Plné          60,-
Snížené    40,-

Adresa
Diecézní muzeum
Petrov 1
602 00 Brno

fb
Petrov 1, 602 00 Brno • muzeum@biskupstvi.czhttps://www.dieceznimuzeum.cz • tel. +420 533 033 278 • otevřeno: pondělí - sobota: (9)* 10 - 17 hod. • GPS